Projektbeispiel WKW Sorpe (LLK 2002 / 2003)

Die Wirtschaftlichkeit des Pumpspeicherkraftwerks hängt stark von der Verfügbarkeit ab. Der Revisions- bzw. Handbetrieb, der Ort-Automatik-Betrieb ist für jeden Maschinensatz unabhängig. Die übergeordnete Leittechnik verwaltet den Pumpspeicherbetrieb und die Abgaberegelung. Bei Störungen werden detaillierte Meldungen abgesetzt. Die Bedienebenen an den Leuchtschaltbildern, an den Bedienpanels und an der Visualisierung sind eindeutig zugeordnet. Die von F.EE projektierten und gefertigten statischen Erreger-Einrichtungen sind ebenfalls mit Standard-Automatisierungs-komponenten aufgebaut.
7 Stück vernetzte S7-300 steuern das Pumpspeicherkraftwerk.
Projektbeispiel WKW Bigge (LLK 1997 / 2001 / 2003)
Spitzenlastkraftwerk am Biggesee (3 x 5 MW Francis-Spiralturbinen mit vertikaler Welle / 1 x 700 kW Francis-Spiralturbine mit horizontaler Welle)
Bei der Modernisierung des Bigge-Kraftwerks wurde wegen des Spitzenlastbetriebes großer Wert auf die Verfügbarkeit der Anlage gelegt. Das F.EE-Steuerungskonzept sieht deshalb mehrere Automatisierungsstufen und Bedienebenen sowie das Arbeitsstromprinzip bei der Steuerung vor. Die Steuerung der einzelnen Maschinen sind völlig unabhängig voneinander. Alle Antriebe sind im Revisionsbetrieb direkt steuerbar und werden am Bedientableau durch LEDs und Analoganzeigen rückgemeldet. Die SPS, die Maschinenschutzrelais und die Bedienpanels von Siemens sowie die Synchronisiergeräte von ABB sind die Hauptkomponenten der Automatisierungsebene. Auf Kundenwunsch wurden die Leittechnikanbindung zur Zentrale nach Olpe konventionell und zur Visualisierung vor Ort über L2-Bus realisiert. Das Konzept und die Projektierung der von Rexroth gebauten Hydraulikaggregate stammen ebenfalls aus dem Hause F.EE.
Informationsfluss der Maschinensteuerung am Bigge-KW: