Publikationen

fe.screen Software-Produkte

DIGITALISIERUNG VORANTREIBEN DURCH ANLAGENSIMULATION UND VIRTUELLE INBETRIEBNAHME

Herkömmliche Inbetriebnahmen von komplexen Anlagen und Maschinen können einen erheblichen Kosten- und Zeitaufwand verursachen. Insbesondere dann, wenn diese nicht so laufen wie geplant. Die permanent kürzer werdenden Inbetriebnahmezeiten, zunehmende Variantenvielfalt und größere Komplexität der Maschinen und Anlagen erschweren die Kalkulation der realen Inbetriebnahme.

Bei der „Virtuellen Inbetriebnahme“ (VIBN) wird durch den Import der Konstruktionsdaten vor der realen Montage und Inbetriebnahme ein sogenannter „digitaler Zwilling“ der Anlage erstellt. Mittels fe.screen.sim können die SPS- und Roboterprogramme durch die softwaretechnische Abbildung der realen Anlage im Vorfeld programmiert und getestet werden.

Virtuelle Inbetriebnahme – die Software

In der Simulationssoftware kann einfach die reale Steuerung ohne Realisierung eines mechanischen Aufbaus an das virtuelle Modell angebunden werden und bereits während der Entwicklung bzw. Konstruktionsphase mit der Programmierung begonnen werden. Inbetriebnahmezeiten können hierdurch um 15 bis 30 Prozent reduziert werden, was F.EE-eigene Erfahrungen aus einer Vielzahl von Inbetriebnahmen, insbesondere bei Kundenprojekten im Bereich der Automobilproduktion, zeigen.

Die Modellierung der Maschinen und Anlagen kann ohne Nutzung von bestehenden Daten komfortabel mit einem Editor oder mittels Datenimport aus CAD-Programmen erfolgen. Hierbei werden die gängigsten Formate unterstützt, was einen minimalen Bearbeitungsaufwand gewährleistet. So lässt sich schnell eine Anlage modellieren und in einem frühen Stadium der Konstruktion der digitale Zwilling für die Programmierung nutzen. Dies führt nicht nur zur Verkürzung der Projektlaufzeit, sondern lässt in einer frühen Phase systematische Fehler entdecken und beheben.

Für die Simulation der E/A-Ebene ist keine teure Hardwarebox notwendig. Die Kommunikation erfolgt für die E/A-Ebene mit Direkttreibern für die jeweiligen SPS-Hersteller, wie Siemens, Rockwell, Schneider Electric, Allan Bradley, etc.

Eine Zuordnung der SPS-Variablen an das virtuelle Modell kann manuell oder durch intelligente Automatismen erfolgen und ist insbesondere bei großen Anlagen eine sinnvolle Funktion, um schnell und einfach Signalzuordnungen vorzunehmen.

Über die in fe.screen-sim vorhandenen Schnittstellen lassen sich Roboter genauso einfach und schnell in eine Simulation einbinden, wie eine SPS. Hierbei werden Verbindungen zu Tools der verschiedenen Roboterhersteller aufgebaut, z.B. Kuka (Kuka Office Lite) oder ABB (ABB Studio). Dadurch können die Daten der emulierten Roboter gelesen, in der Simulation verwendet und Signale an den Roboter gesendet werden.

Der Einsatzbereich einer Simulation beschränkt sich aber nicht nur auf die Virtuelle Inbetriebnahme. Auch der Bereich Schulung/Ausbildung oder Vertrieb gewinnt hier zunehmend an Bedeutung. So kann der Vertrieb etwa seinen Kunden mittels Augmented Reality die Anlage im Vorfeld präsentieren und Funktionalitäten erklären und mit seinen Kunden besprechen. Ebenso können im Rahmen von Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen Mitarbeiter ohne Anlagenstillstände an einem digitalen Zwilling trainiert werden.

fe.screen-sim Link Workshops

F.EE übernimmt auch die Erstellung von kompletten virtuellen Anlagenmodellen oder einzelnen Komponenten und steht Kunden mit seinem Know-How aus mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Automatisierungstechnik zur Verfügung.

Besuchen Sie uns doch einfach auf einem unserer zahlreichen Workshops oder fordern Sie Ihren persönlichen Präsentationstermin unter fe.screen-sim@fee.de an.


NEHMEN SIE KONTAKT MIT UNS AUF

Unser persönlicher Ansprechpartner freut sich auf Ihr Projekt!

Ihr Ansprechpartner

Werner Pospiech, Vertrieb fe.screen