Faszination Technik live erleben

F.EE-Auszubildender Alexander zeigt Camp-Teilnehmerin Nadine den Umgang mit einer Drehmaschine.
Die Teilnehmerinnen am "Mädchen für Technik-Camp" zusammen mit F.EE-Auszubildenden, F.EE-Personal- und Ausbildungsleitern sowie den Ehrengästen der Abschlussveranstaltung.

Bohren, löten, feilen: Das ist nicht nur was für Jungs – es macht auch Mädchen Spaß. Dies konnten 12 Schülerinnen von 12 bis 14 Jahren im „Mädchen für Technik-Camp“ bei der F.EE-Unternehmensgruppe in Neunburg v. W. feststellen. Fünf Tage haben die Teilnehmerinnen im Rahmen der Initiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber (bayme vbm) verschiedene Ausbildungsberufe kennengelernt – von der Feinwerkmechanikerin über die Elektronikerin für Automatisierungstechnik bis zur Industriemechanikerin. Und sie haben eine eigene Ampel gebaut.

Heute zeigten die Schülerinnen ihren Eltern und weiteren Gästen ihre Werkstücke und berichteten begeistert von ihren Erfahrungen während des Camps. Für Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände, ist mit der Begeisterung der Schülerinnen für Technik ein wichtiges Ziel des „Mädchen für Technik-Camps“ erreicht: „Gerade die bayerische Metall- und Elektroindustrie bietet Mädchen hervorragende Ausbildungs- und Berufsperspektiven. Deshalb engagieren wir uns seit Jahren für Projekte, wie die ,Mädchen für Technik-Camps‘, die Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe nahebringen“, sagte er anlässlich des Camps.

Attraktive technische Berufe

„Beim ,Mädchen für Technik-Camp’ können die Teilnehmerinnen die Faszination technischer Berufe live erleben. Wir zeigen ihnen, wie facettenreich diese Berufe wirklich sind“, erklärte Udo Starck, Personalleiter bei F.EE. „Und wir machen ihnen Mut, sich tatsächlich für einen technischen Beruf zu entscheiden. Denn ihre Möglichkeiten sind damit enorm vielfältig.“

Anteil der weiblichen Beschäftigten steigern

Der Anteil an weiblichen Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie – derzeit rund 25 Prozent – soll steigen. Für dieses Ziel setzen sich auch die Arbeitgeber ein, betonte Verbandsgeschäftsführer Brossardt. Denn, wie Brossardt sagte: „Um im internationalen Wettbewerb weiterhin einen Spitzenplatz einzunehmen, brauchen die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft hochqualifizierte Nachwuchskräfte.“ Vielleicht werden die Teilnehmerinnen des „Mädchen für Technik-Camps“ einmal zu diesen jungen Fachkräften zählen. Der Grundstein dafür ist gelegt.

3500 Teilnehmerinnen seit 2002

Die „Mädchen für Technik-Camps“ sind eines von 16 Angeboten der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“, die Kinder und Jugendliche für Technik begeistern will. Seit 2002 haben bayernweit 3500 Schülerinnen bei den – fast immer ausgebuchten – „Mädchen für Technik-Camps“ mitgemacht. Auch in diesem Jahr tauchen wieder über 170 Schülerinnen in insgesamt 13 Camps in die Welt der Technik ein. Das Angebot ist bis auf An- und Abreise kostenfrei. Hinter den „Mädchen für Technik-Camps“ stehen das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm. Auch das bayerische Wirtschaftsministerium fördert das Projekt.


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