Schülerinnen erleben besonderes Praktikum

F.EE-Auszubildender Alexander zeigt Camp-Teilnehmerin Marina den Umgang mit einer Ständerbohrmaschine.
Die Teilnehmerinnen am "Mädchen für Technik-Camp" zusammen mit F.EE-Personalleiter und -Ausbildern sowie den Ehrengästen der Abschlussveranstaltung.

Die Initiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm will auch Mädchen für technische Ausbildungsberufe begeistern. F.EE als teilnehmendes Unternehmen stellt zwölf Schülerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren die Ausbildungsberufe wie Feinwerkmechanikerin, Elektronikerin für Automatisierungstechnik und Industriemechanikerin in dem 1-wöchigen Camp vor. Die Mädchen dürfen viel ausprobieren und lernen unter der Anweisung der Ausbilder sowie der F.EE-Azubis löten, bohren und feilen kennen. Das Werkstück, eine selbstgebaute Ampel, kann sich am Ende der Woche sehen lassen und die Mädchen haben herausgefunden, wie viel Spaß Technik macht.

Bei der heutigen Abschlussveranstaltung zeigten die Teilnehmerinnen ihren Eltern, Geschwistern und weiteren Gästen ihre Werkstücke und berichteten von den Erfahrungen während des Camps. Zwar konnte die Veranstaltung in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nur digital stattfinden, dennoch war die Begeisterung der Mädchen deutlich spürbar. Für den Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände, Bertram Brossardt, ist damit ein wichtiges Ziel des „Mädchen für Technik-Camps“ erreicht. Denn ungeachtet der aktuellen Lage wollen die Arbeitgeber Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe nahebringen, um auch ihnen die hervorragenden Ausbildungs- und Berufsperspektiven der Metall- und Elektroindustrie aufzuzeigen.

Fokus trotz Pandemie

In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sind derzeit rund 25 Prozent der Beschäftigten weiblich. Wenn es nach Verbandsgeschäftsführer Brossardt geht, soll dieser Satz steigen. Für dieses Ziel setzten sich auch die Arbeitgeber ein. Denn, wie Brossardt sagte: „Um im internationalen Wettbewerb weiterhin einen Spitzenplatz einzunehmen, brauchen die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft hochqualifizierte Nachwuchskräfte.“ Vielleicht werden die Teilnehmerinnen des „Mädchen für Technik-Camps“ einmal zu diesen jungen Fachkräften zählen. Der Grundstein dafür ist gelegt.

Attraktive technische Berufe

F.EE zählt zu den ersten Unternehmen, die nach der Corona-Unterbrechung ihre Tore wieder für eines der bbw-Camps geöffnet haben. „Unsere Ausbilder und Auszubildenden zeigen den Mädchen, dass technische Berufe abwechslungsreich sind, Spaß machen und eine attraktive berufliche Perspektive bieten“, erläuterte Udo Starck, Personalleiter der F.EE-Unternehmensgruppe.

3900 Teilnehmerinnen in 18 Jahren

Die „Mädchen für Technik-Camps“ sind eines von 16 Angeboten der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“, die Kinder und Jugendliche für Technik begeistern wollen. Seit 2002 haben bayernweit über 3900 Schülerinnen bei den – fast immer ausgebuchten – „Mädchen für Technik-Camps“ mitgemacht. Auch in diesem Jahr tauchen voraussichtlich 100 Schülerinnen in insgesamt neun Camps in die Welt der Technik ein. Das Angebot ist bis auf An- und Abreise kostenfrei. Hinter den „Mädchen für Technik-Camps“ stehen das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm. Auch das bayerische Wirtschaftsministerium fördert das Projekt.


Fragen offen?

Wir helfen Ihnen gerne zu allen Fragen im Presse- und Medienbereich! Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Ihr Ansprechpartner

Tobias Reitmeier, PR und Marketing